Ein Leser wunderte sich darüber, dass die Rechnung über den Kauf einer App im Apple Store 23 Prozent Umsatzsteuer enthält. Wie soll er sich als Unternehmer jetzt verhalten? Kann er diese 23 Prozent Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend machen?
Wer im Apple Store eine App herunterlädt, bekommt erst einmal gar keine Rechnung, sondern nur eine Bestätigungsmail von iTunes über den Kauf. Von Umsatzsteuer keine Spur. Doch lässt man sich eine Rechnung ausdrucken, finden sich in der Rechnung tatsächlich 23 Prozent Umsatzsteuer.
Das ist der Umsatzsteuersatz von Irland, weil dort die Dienstleistungen beim Download der App erbracht werden. Vermeiden lässt sich dieser Umsatzsteuer von 23 Prozent leider nicht, denn Apple geht einfach davon aus, dass nur Privatkunden Apps kaufen.
Zeitaufwand beachten
Die Vorsteuer können sich Unternehmer nur im Rahmen eines Vorsteuer-Vergütungsverfahrens erstatten lassen (siehe bzst.de). Doch bei nur geringen Umsatzsteuerbeträgen lohnt sich der Zeitaufwand nicht.
Tipp: Eine Rechnung können Sie übrigens in folgenden Schritten generieren: apple.com – rechts auf Support – Apple Support kontaktieren – erste Schritte – Abrechnung und Vertrieb – MwSt. & Rechnung – Online Self Service. dhz
Weitere Steuertipps gibt es imDHZ-Steuerarchiv .
