Der Photovoltaik-Speicherpass ist seit 2014 Qualitätssiegel für die Installation von Solarstrom-Speichern. In dem Pass vom Zentralverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke (ZVEH) und vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) dokumentieren Handwerker Qualität von Komponenten und Installation. Die KfW akzeptiert den Pass als Ersatz für die Fachunternehmererklärung.
Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) haben mit dem Photovoltaik-Speicherpass 2014 ein neues Qualitätssiegel für Solarstrom-Speicher auf den Markt gebracht. In dem Pass können Handwerker die Qualität der Komponenten sowie der fachgerechten Installation dokumentieren. Ebenfalls prüfbar ist die Einhaltung aller Regeln und Normen.
"Die Ansprüche der Kunden an die Leistungsfähigkeit und Sicherheit von Speichersystemen sind zu Recht sehr hoch", sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar. "Die Installateure liefern damit eine prägnante Schnellauskunft über das erworbene System, das den Kunden entlang der Lebensdauer des Speichers begleitet“, ergänzt Bernd Dechert, Geschäftsführer Technik des ZVEH. Der Pass sei branchenweit anerkannt und könnesowohl für Blei- als auch für Lithium-Ionen-Speichersysteme angewendet werden.
Erstmalig Praxisleitfaden dabei
Doch nicht nur für die Käufer bringe das neue Qualitätssiegel große Vorteile. Fachbetriebe erhalten einen Überblick darüber, welche Normen bei der Errichtung zu beachten sind. In einem Praxisleitfaden für die Installation von Solarstromspeichern werden die geltenden Standards kompakt erläutert. Wer sich daran hält, könne sicher sein, die geltende Rechtslage zu erfüllen.
Ein weiterer Vorteil sei, dass die KfW Bankengruppe den Speicherpass als Ersatz für die Fachunternehmererklärung akzeptiert. Diese ist für die Auszahlung von Mitteln aus dem Speicherförderprogramm des Bundes nötig. (Mehr Informationen zum Speicherförderprogramm unter: die-sonne-speichern.de )
Der dreiseitige Photovoltaik-Speicherpass steht auf speicherpass.de (oder kurz pvap.de) zum Download zur Verfügung und kann mit dem Photovoltaik-Anlagenpass für die Solarstromanlage kombiniert werden.
Registrierung beinhaltet die drei ersten Pässe
Die Kosten für die Registrierung fallen nur einmalig für beide Pässe an. Mitglieder der beiden Verbände zahlen 66 Euro, Nichtmitglieder 99 Euro (zzgl. MwSt.). In den Registrierungsgebühren sind drei Transaktionsnummern für die ersten drei Pässe enthalten. Jede weitere TAN-Nummer für den Speicherpass kostet für Mitglieder der beiden Verbände 15 Euro und für Nicht-Mitglieder 20 Euro. dhz
