Oldtimer aber auch jüngere Autoklassiker bekommen einen neuen Ausweis. Das Serviceheft soll die Wartung der Autoklassiker besser dokumentieren – und noch mehr.

Auf der diesjährigen Automechanika ist auch der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZdK) vertreten. Auf der Messe stellt der Verband erstmals ein Serviceheft für Old- und Youngtimer vor, der speziell für automobile Klassiker entwickelt wurde. Laut Angaben des Verbands sollen die rund 500 "Fachbetriebe für historische Fahrzeuge" diesen Ausweis ihren Kunden mitgeben.
Dokumentation des Ist-Zustands
Künftig sollen alle Service-Arbeiten in dem Heft festgehalten und mit dem Stempel des jeweiligen Fachbetriebes besiegelt werden. Darüber hinaus bietet das Heft eine Checkliste für die Wartung, die alle Details von der Bremsanlage bis hin zur Elektrik und Zündanlage erfasst.
Mit den Checks vor und nach der Saison oder vor der Reise in die Ferien wird der jeweilige Zustand des Old- oder Youngtimers dokumentiert. Auf die Seite "Einbau- und Austauscharbeiten" gehören Angaben über die Ersatzteile. Eine Packliste hilft dem Fahrer, vor der Fahrt im Fall des Falles das richtige Werkzeug an Bord zu haben.
Autoklassiker werden zu Wirtschaftsfaktor
Autoklassiker sind in den vergangenen Jahren zu einem enormen Wirtschaftsfaktor geworden. Das geht auch aus der BBE-Studie hervor, die Ende 2013 erstmals vom Verband vorgestellt wurde. Demnach ist der Bestand an den Autoklassikern in Deutschland um über acht Prozent gewachsen.
Laut Verbandsangaben bietet sich der Kfz-Branche dadurch ein Potenzial von rund 15 Milliarden Euro. Neben Ausgaben für das Fahrzeug umfasst dieser Betrag auch die direkt damit verbundenen peripheren Ausgaben. cle