Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland hat sich im November 2009 weiter erhöht. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Zahl laut dem Statistischen Bundesamt um 6,9 Prozent auf 2.539.
Die Verbraucherinsolvenzen erhöhten sich um 12,4 Prozent auf 8.882 Fälle. Insgesamt wurden, zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen, 13.804 Insolvenzen und damit 10,9 Prozent mehr registriert. Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für November auf 3,0 Milliarden Euro gegenüber 2,2 Milliarden Euro im November des Vorjahres.
In den ersten elf Monaten 2009 wurden den Statistikern zufolge 30.104 Unternehmensinsolvenzen gezählt, 11,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt nahm die Zahl der Insolvenzen von Januar bis Ende November um 4,7 Prozent auf 149.321 zu. Auf übrige Schuldner entfielen 119.217 Fälle und somit 3,1 Prozent mehr, wobei die Verbraucherinsolvenzen mit plus 2,7 Prozent auf 92.446 Fälle am gering zunahmen.
ddp
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