Kleinere Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten tendieren immer mehr dazu, ihre Behördenangelegenheiten auf elektronischem Weg abzuwickeln. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt (Destatis).
Fast drei von vier kleinere Unternehmen (72 Prozent) kommunizieren laut der Studie bereits elektronisch mit der öffentlichen Verwaltung. Zum Vergleich: Noch 2009 wurden diese Aufgaben von mehr als der Hälfte der Unternehmen (51 Prozent) ohne den Computer erledigt.
Bei den größeren Unternehmen ist der elektronische Behördengang sogar noch verbreiteter. 82 Prozent dieser Firmen setzen bereits auf E-Government. Gesendet werden dabei vor allem sozialversicherungsrelevante Daten (57 Prozent), und Angaben zur Umsatz- (49 Prozent) und Körperschaftsteuererklärung (25 Prozent).
Ganz verzichten können die Betriebe aber offenbar noch nicht auf den persönlichen Kontakt mit der Behörde. 37 Prozent geben an, dass nach wie vor die persönliche Anwesenheit oder eine handschriftliche Signatur im Briefverkehr erforderlich sei.
Fast ebenso viele Unternehmen nutzten die Vorzüge der elektronischen Verwaltungsdienste aufgrund von Sicherheitsbedenken bisher nur eingeschränkt. Drei von zehn Unternehmen nannten fehlendes Wissen als Hinderungsgrund. Einem Viertel der Unternehmen sind die E-Government-Angebote zu zeitaufwändig oder zu komplex.
dhz
Meinung
Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Steuerzahler müssen sich wohl damit abfinden, mit noch größeren Beträgen für die Schulden klammer Euro-Partnerländer haften zu müssen. Statt Schuldenabbau also neue Schuldenberge? Dies scheint der bittere, gemeinsame Nenner der Wahlen in Frankreich und Griechenland zu sein.
Reise
Das Rofangebirge am Achensee, ideal für Profis und Einsteiger. Und nach einer spannenden Tour mit Helm, Klettergurt und Karabinerhaken kommt die Erkenntnis: Bergsteigen ist kein Klacks.