Unternehmensgründungen sollen stärker als bisher gefördert werden. Das Bundeswirtschaftsministerium startete unter anderem zusammen mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks die Initiative "Gründerland Deutschland".
"Deutschland braucht eine stärkere Gründungskultur", sagte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. Politik und Wirtschaft würden eng zusammenarbeiten, um Gründer zielgerichtet zu unterstützen. "Für mich ist das Thema 'Gründungen' zentral für unsere Mittelstandspolitik", sagte der FDP-Politiker.
Die Initiative "Gründerland Deutschland" beinhaltet unter anderem erweiterte Informationsangebote und Aktionen sowie eine "Gründerwoche Deutschland", mit denen für den Schritt in die Selbstständigkeit geworben werden soll. Verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten sollen vor allem die besonders wachstumsintensiven innovativen Gründungen ansprechen.
"Uns im Handwerk ist vor allem daran gelegen, nachhaltig erfolgreiche Gründungen zu initiieren", kommentierte der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke. Der ZDH gehört zusammen mit dem DIHK und dem Bundesverband der Freien Berufe (BFB) zu den Initiatoren der Gründerinitative. "Mit einer umfassenden Beratung und Unterstützung müssen Gründer auf den harten Wettbewerb vorbereitet werden", erklärte Schwannecke.
Darüber hinaus rief Bundeswirtschaftsminister Brüderle die deutschen Banken zu einer verstärkten Vergabe von Krediten an Unternehmen auf und machte zugleich klar, dass der Staat notfalls auch selber Maßnahmen zur Kreditversorgung ergreifen würde. "Für Notfälle wären wir vorbereitet, aber erst einmal ist die Kreditwirtschaft in der Verantwortung", sagte Brüderle.
pc/ddp
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