Der Rettungsplan der 15 Euroländer zur Eindämmung der Bankenkrise ist offiziell beschlossene Sache. Angela Merkel begrüßte die Einigung und hofft auf ein Regelwerk für die "Finanzmarktverfassung der Zukunft".
Die Bundeskanzlerin fügte hinzu, nach dem Krisenmanagement komme es nun darauf an, den zweiten Schritt zu gehen und mit einem Weltfinanzgipfel ein Regelwerk für die "Finanzmarktverfassung der Zukunft" zu schaffen.
Zur EU-Einigung gehört laut Merkel auch eine engere Abstimmung der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, deren Notenbankchefs sich ein Mal im Monat treffen werden. Damit werde der Weg für ein besseres europäisches Auftreten in der Bankenkrise geebnet und ein weiteres Instrument der Krisenvorsorge geschaffen.
ddp
Meinung
Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Steuerzahler müssen sich wohl damit abfinden, mit noch größeren Beträgen für die Schulden klammer Euro-Partnerländer haften zu müssen. Statt Schuldenabbau also neue Schuldenberge? Dies scheint der bittere, gemeinsame Nenner der Wahlen in Frankreich und Griechenland zu sein.
Reise
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