Nach einem leichten Plus im Juni haben die deutschen Autohersteller auch im Juli mehr Neuwagen auf ihrem Heimatmarkt verkauft.
Im Vergleich zu dem schwachen Vorjahresmonat verbuchten sie mit 262.600 Autos ein Zulassungsplus von knapp zwei Prozent, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilte. Die deutschen Hersteller legten mit vier Prozent deutlicher zu als der Markt. Die Importeure mussten ein Minus von knapp vier Prozent hinnehmen. Die französischen Marken verzeichneten dabei sogar einen Rückgang von sechs Prozent. Die japanischen Hersteller verloren knapp fünf Prozent.
Seit Jahresbeginn stieg der Pkw-Absatz in Deutschland insgesamt um gut drei Prozent auf 1,9 Millionen Fahrzeuge. Damit bewegt sich der deutsche Markt laut VDA auf dem anvisierten Zielkorridor, lässt aber die erhoffte Dynamik nach dem schwierigen vergangenen Jahr weiter vermissen. Neben den eingetrübten Konjunkturaussichten stellten vor allem die anhaltend hohen Kraftstoffkosten eine erhebliche Belastung für den Inlandsmarkt dar. Bis Jahresende rechnet der VDA nach eigenen Angaben mit 3,2 Millionen Pkw-Verkäufen in Deutschland.
Im Vormonat hatten die deutschen Hersteller mit 304.000 Fahrzeugen ein Zulassungsplus von rund einem Prozent erreicht. Im Juni 2007 war die Zahl der Neuzulassungen bundesweit um drei Prozent auf 257.000 Autos eingebrochen.
ddp
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