Broschüre gegen Stress Dem Burnout vorbeugen

Probleme abzuschalten, Magenschmerzen und Resignation sind Anzeichen für Burnout. Bevor es zum totalen Erschöpfungszustand kommt, sollten Sie rechtzeitig ihren Alltag umstellen und Stress reduzieren. Ein neuer Ratgeber gibt Ihnen Tipps, wie Sie der Hektik am Arbeitsplatz entgegen treten können.

Burnout kann viele Ursachen haben. - © DOC RABE Media - Fotolia

Der BKK Bundesverband hat in einer neuen Broschüre unter anderem folgende Tipps zusammengestellt, wie Sie Stress abbauen können:

  • Ändern Sie die Dinge, die Sie ändern können. Stress baut sich Zug um Zug auf. Deshalb kann es schon helfen, wenn Sie die Stressfaktoren bei der Arbeit identifizieren. Die, die Sie ändern können, sollten Sie auch ändern – selbst wenn es sich nur um Kleinigkeiten handelt (z.B. den Schreibtisch aufräumen oder Ordnung in Ihre E-Mails bringen).
  • Setzen Sie sich und anderen klare Grenzen. Am Ende Ihres Arbeitstages sollten Sie nicht mehr an die Probleme bei der Arbeit denken. Wenn Sie sich richtig erholen und gut schlafen, sind Sie am nächsten Tag wieder fit für die Arbeit. Deshalb sollten Sie hier konsequent sein. Es ist meist wenig hilfreich, die Probleme nach der Arbeit mit Kollegen, Freunden oder der Familie immer wieder hin- und her zu wälzen. Und wenn Extrastunden oder Bereitschaftsdienste manchmal wirklich notwendig sind, sollten Sie darauf achten, dass dieses Mehr nicht  zu einer Routine wird
  • Organisieren Sie Ihren Tagesablauf. In Stresssituationen weiß man oft nicht mehr, was man als Nächstes tun sollte. Wenn Sie glauben, nicht alle Aufgaben erledigen zu können, beginnen Sie einfach mit der, die gerade auf Sie zukommt. Planen Sie Ihren Tag. Denn in einer halben Stunde intensiver und gut organisierter Arbeit erreichen Sie genauso viel, als wenn Sie eine Stunde im Chaos herumwuseln.
  • Machen Sie bewusste Pausen. Versuchen Sie nicht, Ihre Anspannung mit Hilfe von Alkohol, Nikotin oder Essen zu lösen. Ein Spaziergang um den Block oder ein paar tiefe Atemzüge können schon helfen, einen klaren Kopf zu bekommen und es wird leichter, zur Ruhe zu kommen und neue Perspektiven zu entwickeln.
  • Ändern Sie Ihre Erwartungshaltung. Stress kommt teilweise aus Ihnen selbst heraus, wenn Sie z.B. zu viel von sich verlangen. Überprüfen Sie Ihre eigene Erwartungshaltung und orientieren Sie sich an Zielen, die Sie und Ihre Kollegen bei der Arbeit auch tatsächlich erreichen können.
  • Sagen Sie sich „Stopp“ und denken nach. Je mehr Sie sich bei einer Aufgabe unter Druck setzen, desto geringer ist die Chance, dass Sie sie auch schaffen. Wie gestresst Sie sich auch fühlen: Nehmen Sie sich etwas Zeit und versuchen Sie, Abstand zu gewinnen. Betrachten Sie die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln und planen Sie erst dann Ihren nächsten Schritt. Lernen Sie „Nein“ zu sagen, wenn man Sie in solchen Stresssituationen mit zusätzlichen Arbeiten beauftragt.
  • Lernen Sie zu reden. Haben Sie keine Angst davor, mit Kollegen zu sprechen oder nach Hilfe zu fragen. Das ist kein Zeichen für Versagen, sondern ein Zeichen für gute Teamarbeit. 

Die komplette Broschüre können Sie kostenfrei unter bkk.de herunterladen. sg