Studie zu Gehältern Das verdienen GmbH-Geschäftsführer

Die Gehälter von GmbH-Geschäftsführern steigen – auch im Handwerk. Das zeigt eine "Handelsblatt"-Studie. Eine Branche sticht hier besonders hervor.

Augenoptiker gehören zum Gesundheitshandwerk. Im Ranking der Geschäftsführer-Gehälter steht die Branche mit durchschnittlichen 122.105 Euro Jahresgehalt an erster Stelle. - © Foto: Robert Kneschke/fotolia

Geschäftsführer von Handwerksbetrieben können bis zu 122.500 Euro verdienen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des "Handelsblatts" sowie der Beratung BBE Media in Kooperation mit dem Deutschen Steuerberaterverband. Spitzenreiter sind die Gesundheitshandwerke. Hier verdienen die Geschäftsführer der Betriebe 122.105 Euro jährlich.

An zweiter und dritter Stelle stehen die Metall- und Maschinen-Gewerke sowie Bauunternehmungen mit Jahresgehältern von 110.025 Euro und 105.000 Euro. Gegenüber 2013 haben Geschäftsführer von Metall- und Maschinenunternehmen in diesem Jahr Einbußen. Im vergangenen Jahr lag das Gehalt von Geschäftsführern in dieser Branche bei 110.500 Euro .

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    Beton- und Stahlbetonbauer

    In den alten Bundesländern liegt das Durchschnittsgehalt eines Beton- und Stahlbetonbauers bei ebenfalls 1.175 Euro (neue Bundesländer 975 Euro).
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    Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

    Auch Fliesenleger bekommen im Durchschnitt 1.175 Euro an tariflicher Ausbildungsvergütung (alte Bundesländer). In den neuen Bundesländern sind es 975 Euro.
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    Maurer

    Das Einstiegsgehalt eines Maurerlehrlings liegt derzeit bei 850 Euro in den alten Bundesländern (765 Euro in den neuen Bundesländern). Es steigt über 1.200 Euro im Westen (970 Euro im Osten) auf 1.475 Euro (1.190 Euro) im dritten Lehrjahr an. Im Schnitt sind das 1.175 Euro (alte Bundesländer). In den neuen Bundesländern sind es 975 Euro.
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    Straßenbauer

    Auch Lehrlinge im Straßenbau erhalten im Schnitt 1.175 Euro tarifliche Ausbildungsvergütung (alte Bundesländer). In den neuen Bundesländern sind es 975 Euro.
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    Stuckateur

    Die Ausbildungsvergütung für Stuckateure liegt auf einem Niveau mit anderen Bauberufen wie dem Maurer. Im Schnitt gibt es 1.175 Euro bzw. 975 Euro (alte/neue Bundesländer).
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    Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer

    Der Gebäudedämmmung kommt im Zuge der Energiewende eine große Bedeutung zu. Azubis stehen hier ebenfalls an der Spitze der tariflichen Ausbildungsvergütungen mit den gleichen Tariflöhnen wie die Maurer oder die Fliesenleger: im Schnitt 1.175 Euro. In den neuen Bundesländern gibt es noch keine tarifliche Ausbildungsvergütung.
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    Zimmerer

    Und noch ein Beruf aus dem Baubereich ist in der Spitzengruppe der Azubi-Gehälter. Auszubildende im Zimmererhandwerk bekommen je nach Ausbildungsstand und Bundesland im Schnitt 1.175 Euro (West) bzw. 975 Euro (Ost).
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    Ausbaufacharbeiter

    Im Schnitt das gleiche wie die Tiefbaufacharbeiter erhalten die Ausbaufacharbeiter. Es sind 1.025 Euro (868 Euro neue Bundesländer). Auch in diesem Beruf handelt es sich um eine zweijährige Ausbildung.
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    Tiefbaufacharbeiter

    Tiefbaufacharbeiter können bereits nach zwei Jahren die Gesellenprüfung ablegen. Dann warten höhere Gehälter als die 1.025 Euro im Schnitt (868 Euro, neue Bundesländer).
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    Gerüstbauer

    Gerüstbauer absolvieren eine dreijährige Ausbildung. Die tarifliche Ausbildungsvergütung sieht den gleichen Verdienst in den neuen wie in den alten Bundesländern vor. Er liegt im Schnitt bei 867 Euro.
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    Dachdecker

    Dachdecker verdienen im Schnitt 833 Euro. Das gilt für alle Bundesländer.
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    Gebäudereiniger

    837 Euro bekommen angehende Gebäudereiniger durchschnittlich in den alten Bundesländern. In den neuen Bundesländern sind es 775 Euro.
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    Kraftfahrzeugmechatroniker

    3,5 Ausbildungsjahre absolvieren künftige Kraftfahrzeugmechatroniker. Im Schnitt verdienen sie während der Ausbildung 796 Euro (699 Euro neue Bundesländer).
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    Automobilkaufmann/-frau

    Wer eine Ausbildung zum Automobilkaufmann macht, verdient in den alten Bundesländern durchschnittlich 777 Euro und in den neuen Bundesländern 687 Euro.
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    Metallbauer

    800 Euro gibt es im Durchschnitt, wenn man die 3,5-jährige Ausbildung zum Metallbauer ergreift (592 Euro neue Bundesländer).
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    Kaufmann/-frau für Büromanagement

    Wer sich für Büroarbeit interessiert, kann die Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Büromanagement ergreifen. Im Schnitt verdient ein Azubi in den alten Bundesländern 794 Euro. In den neuen Bundesländern sind es 745 Euro.
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    Fleischer

    Ein Azubi im Fleischerhandwerk (West) bekommt im Schnitt 823 Euro. Im Osten verdienen angehende Fleischer deutlich schlechter, durchschnittlich 383 Euro.
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    Feinwerkmechaniker

    Feinwerkmechaniker durchlaufen eine 3,5-jährige Ausbildung. Das Einstiegsgehalt liegt bei 716 Euro (neue Bundesländer 526 Euro) und klettert bis auf 926 Euro (bzw. 701 Euro) im vierten Lehrjahr. Im Schnitt sind es 801 Euro bzw. 592 Euro.
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    Oberflächenbeschichter

    Feuerverzinkung gehört zu den Aufgaben des Oberflächenbeschichters. Azubis in diesem Beruf bekommen im Schnitt 787 Euro in den alten Bundesländern. In den neuen Bundesländern gibt es noch keine tarifliche Ausbildungsvergütung.
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    Hochbaufacharbeiter

    Hochbaufacharbeiter bekommen für ihre zweijährige Ausbildung im Schnitt 1.025 Euro im Westen und 868 Euro im Osten.

Im Mittelfeld der Geschäftsführergehälter im Handwerk liegen Druckereibetriebe, die Nahrungs- und Genussmittelbetriebe, Dentallabore sowie der Straßen- und Tiefbau. Die Gehälter von GmbH-Geschäftsführern bewegen sich hier zwischen 101.270 Euro und 102.570 Euro .

Die Verdienste in den Branchen der Baunebengewerbe (97.184 Euro), Elektroinstallation (109.433 Euro) und Heizung/Sanitär/Klima (98.800 Euro) sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen .

Geschäftsführer von Dachdecker-Betrieben kommen auf ein Jahresgehalt von 92.040 Euro vor Tischlereien und Ladenbau-Unternehmen mit Gehältern von 90.800 Euro. In sonstigen Handwerksbranchen haben die GmbH-Geschäftsführer laut "Handelsblatt" ein durchschnittliches Gehalt von 98.000 Euro angegeben. cle