Barbara Weiland ist die beste Raumausstatterin im deutschsprachigen Raum. Die 21-jährige Bayerin gewann den erstmals anlässlich der Domotex ausgetragenen Wettbewerb der besten Junggesellen der deutschsprachigen Länder.
Zuvor hatten die Teilnehmer schon in ihren Heimatländern die Berufswettbewerbe gewonnen. Der zuletzt vor 25 Jahren ausgetragene Europäische Wettbewerb wurde von der EuroInterior, einem Zusammenschluss der Bundesverbände des Raumausstatter-Handwerks aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien (Südtirol), wieder zum Leben erweckt.
Inhalt des zweitägigen Wettbewerbs, den die Messebesucher live miterlebten, war die Gestaltung einer Raumecke, bei der acht junge Raumausstatter-Gesellen Wände bekleideten, Fenster dekorierten, ein Polsterstück individuell anfertigten und einen Bodenbelag verlegten. Die Jury setzte sich aus Vertretern der vier Bundesverbände zusammen, darunter für Deutschland Erich Petersen, langjähriger Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Zentralverband Raum und Ausstattung.
Siegerin Barbara Weiland überzeugte die internationale Jury von ihrem handwerklichen Geschick und sicherte sich den ersten Platz und somit den Titel der Europameisterin im Raumausstatter-Handwerk 2008. Ihre Ausbildung absolvierte die junge Frau im Raumausstatter-Meisterbetrieb "Raumart" in Rottach-Egern.
Platz zwei belegte der Österreicher Richard Arnoldner aus Haslach und den dritten Platz holte schließlich Martina Latraner aus Oberndorf, ebenfalls in Österreich.
Meinung
Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Steuerzahler müssen sich wohl damit abfinden, mit noch größeren Beträgen für die Schulden klammer Euro-Partnerländer haften zu müssen. Statt Schuldenabbau also neue Schuldenberge? Dies scheint der bittere, gemeinsame Nenner der Wahlen in Frankreich und Griechenland zu sein.
Leute
Familienfreundliche Arbeitsmodelle sind nicht nur Konzernen vorbehalten. Matthias Krieger hat dies für eine Handwerksfirma vorbildlich etabliert.
Reise
Das Rofangebirge am Achensee, ideal für Profis und Einsteiger. Und nach einer spannenden Tour mit Helm, Klettergurt und Karabinerhaken kommt die Erkenntnis: Bergsteigen ist kein Klacks.