In Baden-Württemberg stimmen seit Montag Redakeure und freie Journalisten an den 25 südwestdeutschen Zeitungen über unbefristete Streiks ab. Laut ver.di folgen die Urabstimmungen in den anderen Bundesländern später. Das Ergebnis der zweitägigen Urabstimmung in Baden-Württemberg soll am Mittwoch bekannt gegeben werden.
Zeitungsredakteure stimmen über unbefristete Streiks ab
Stuttgart (dapd-bwb). In Baden-Württemberg stimmen seit Montag Redakeure und freie Journalisten an den 25 südwestdeutschen Zeitungen über unbefristete Streiks ab. Laut ver.di folgen die Urabstimmungen in den anderen Bundesländern später. Das Ergebnis der zweitägigen Urabstimmung in Baden-Württemberg soll am Mittwoch bekannt gegeben werden. Auch am Montag und Dienstag sollten sich im Südwesten wieder Hunderte Journalisten an Arbeitsniederlegungen beteiligen.
Die Gewerkschaften fordern 4,0 Prozent mehr für die bundesweit rund 14.000 Tageszeitungsredakteure. Zuletzt hatte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) zwei jährliche Einmalzahlungen von je 200 Euro angeboten und 1,5 Prozent mehr Gehalt ab 2013. Die Gewerkschaften wiesen dies als unzureichend zurück und kritisieren vor allem die Arbeitgeberforderungen nach Verschlechterungen der Tarifbedingungen für neu eingestellte Redakteure.
dapd
