In den ersten drei Monaten des Jahres sind deutschlandweit 211 antisemitische Übergriffe registriert worden. Am stärksten betroffen war Nordrhein-Westfalen mit 43 Taten, berichtete der Berliner "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Den zweiten Platz der Negativstatistik belegt demnach mit 30 Fällen Niedersachsen, Berlin kommt mit 23 Fällen auf Platz drei. Bundesweit wurden sechs Personen verletzt.
Zeitung: Über 200 antisemitische Übergriffe in Deutschland
Berlin (dapd). In den ersten drei Monaten des Jahres sind deutschlandweit 211 antisemitische Übergriffe registriert worden. Am stärksten betroffen war Nordrhein-Westfalen mit 43 Taten, berichtete der Berliner "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Den zweiten Platz der Negativstatistik belegt demnach mit 30 Fällen Niedersachsen, Berlin kommt mit 23 Fällen auf Platz drei. Bundesweit wurden sechs Personen verletzt.
Die Angaben gehen laut Zeitung aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) und ihrer Fraktion hervor. Demzufolge verübten Täter mit neonazistischen Motiven die meisten Delikte (202), die restlichen wurden Ausländern, Linken und "Sonstigen" zugeordnet. Details über die Art und Weise der Übergriffe wurden laut "Tagesspiegel" in der Regierungsantwort nicht genannt.
Bundesweit seien 111 Tatverdächtige ermittelt worden, Festnahmen gab es keine, berichtet die Zeitung.
dapd
