Die Höhe der Rentenanwartschaften ist in den neuen Bundesländern deutlich gesunken. Ein 60-Jähriger hatte nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" 2004 in Ostdeutschland noch auf eine Rentenanwartschaft von durchschnittlich 922 Euro pro Monat.
Zeitung: Rentenanwartschaften im Osten deutlich gesunken
Die Höhe der Rentenanwartschaften ist nach einem Zeitungsbericht in den neuen Bundesländern deutlich gesunken. Ein 60-Jähriger hatte nach einem Vorabbericht der "Saarbrücker Zeitung" 2004 in Ostdeutschland noch auf eine Rentenanwartschaft von durchschnittlich 922 Euro pro Monat. 2009 habe ein Ostdeutscher im gleichen Alter nur noch Anspruch auf 855 Euro Rente gehabt, schrieb das Blatt unter Berufung auf eine Stellungnahme des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Links-Fraktion.
In den alten Bundesländern lag die durchschnittliche Rentenanwartschaft dem Bericht zufolge für einen 60-Jährigen 2004 bei 717 Euro, fünf Jahre später bei 710 Euro.
Der Linkspratei-Vorstizende Klaus Ernst sagte dem Blatt: "Es ist gegenüber den Menschen unverantwortlich, dass die Bundesregierung das Problem der Altersarmut noch immer auf die lange Bank schiebt." Die Rente müsse wieder den Lebensstandard im Alter sichern. Er forderte einen flächendeckenden Mindestlohn und das Verbot nicht Existenz sichernder Beschäftigung. dapd
