Die Nachfrage nach Druckmaschinen zieht wieder an Zeitung: Heideldruck tastet sich aus der Krise

Der Maschinenbauer Heidelberger Druck hat sich aus der tiefsten Krise seiner Unternehmensgeschichte offenbar heraus gekämpft. Die Staatsbürgschaften in dreistelliger Millionenhöhe, mit denen der Konzern 2008 sein Überleben sicherte, sind zurückgezahlt, und die Nachfrage nach Druckmaschinen zieht wieder an, wie das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) berichtet.

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Zeitung: Heideldruck tastet sich aus der Krise

Düsseldorf (dapd). Der Maschinenbauer Heidelberger Druck hat sich aus der tiefsten Krise seiner Unternehmensgeschichte offenbar heraus gekämpft. Die Staatsbürgschaften in dreistelliger Millionenhöhe, mit denen der Konzern 2008 sein Überleben sicherte, sind zurückgezahlt, und die Nachfrage nach Druckmaschinen zieht wieder an, wie das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) berichtet. Nach dem tiefen Absturz auf zuletzt 2,6 Milliarden Euro Umsatz rechne Vorstandschef Bernhard Schreier mit einer Erholung. "Wir arbeiten uns Schritt für Schritt auf einen Umsatz von drei Milliarden Euro zu", sagte er.

Im Anfang April angelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 werde Heideldruck das Ziel sicherlich nicht erreichen. "Aber wir wollen einen guten Schritt in diese Richtung machen." Der Chef des Weltmarktführers äußert sich damit erstmals zu der Erwartung für das laufende Jahr. Auch beim Ergebnis rechne Schreier mit einer Verbesserung. Nach tiefroten Zahlen habe das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erzielt. Ab einem Umsatz von drei Milliarden Euro wird die Gesellschaft einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von mindestens 150 Millionen Euro ausweisen. "Das ist eine Rendite, bei der man von einem gesunden Unternehmen sprechen kann", sagte Schreier. Er schloss nicht aus, dass in diesem Jahr auch unter dem Strich ein Überschuss stehen könnte

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