Zwei Ex-Vorstände wollen von der BayernLB einbehaltene Pensionszahlungen einfordern Zeitung: Frühere Vorstände klagen gegen BayernLB

Die beiden Ex-Vorstände der Bayerischen Landesbank, Theo Harnischmacher und Rudolf Hanisch, ziehen offenbar gegen ihren früheren Arbeitgeber vors Gericht. Dabei gehe es um einbehaltene Pensionszahlungen, wie die Zeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe) berichtet.

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Zeitung: Frühere Vorstände klagen gegen BayernLB

Berlin (dapd). Die beiden Ex-Vorstände der Bayerischen Landesbank, Theo Harnischmacher und Rudolf Hanisch, ziehen offenbar gegen ihren früheren Arbeitgeber vors Gericht. Dabei gehe es um einbehaltene Pensionszahlungen, wie die Zeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe) berichtet. Das Landgericht München habe den Eingang der Klagen bestätigt. Die BayernLB hatte, um Schadenersatzforderungen geltend zu machen, die Pensionszahlungen an Hanisch und Harnischmacher im Herbst des vergangenen Jahres kurzerhand eingestellt.

Hanisch und Harnischmacher sind zwei jener Ex-Vorstände, die von der BayernLB auf Schadenersatz verklagt wurden. Als Teil des Vorstandes zeichneten sie mitverantwortlich für den umstrittenen Kauf der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria. Der Kauf kostete die Bank unter dem Strich 3,7 Milliarden Euro.

Beide Manager standen in dieser Affäre jedoch nicht im Mittelpunkt der Vorwürfe. Der eine war im Vorstand zuständig für den Mittelstand und die Zusammenarbeit mit den Sparkassen, der andere zeichnete für Immobilien und Recht verantwortlich. Die BayernLB wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zum Sachverhalt nicht äußern.

dapd