Die ehemalige MAN-Tochter will den Forderungen in Höhe von 277 Millionen Euro nicht nachkommen Zeitung: Ferrostaal weist Schmiergeld-Vorwürfe zurück

Die ehemalige Essener MAN-Tochter Ferrostaal weist einem Zeitungsbericht zufolge in einer Eingabe an das Landgericht München Schmiergeldvorwürfe zurück.

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Zeitung: Ferrostaal weist Schmiergeld-Vorwürfe zurück

München (dapd). Die ehemalige Essener MAN-Tochter Ferrostaal weist einem Zeitungsbericht zufolge in einer Eingabe an das Landgericht München Schmiergeldvorwürfe zurück. Einer Forderung der Münchener Staatsanwaltschaft in Höhe von 277 Millionen Euro für Gewinne aus angeblich illegal zustande gekommenen U-Boot-Geschäften will die Handelsgesellschaft nicht nachkommen, wie die "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe) berichtet.

Die Staatsanwaltschaft will Gewinne von Ferrostaal aus dem Verkauf von U-Booten vor allem nach Griechenland und in andere Staaten einziehen, die direkt oder indirekt auf Schmiergeldzahlungen beruht haben sollen. Ferrostaal erwidert dem Blatt zufolge, die Bestechung in Griechenland sei nicht nachgewiesen und falls doch gezahlt werden müsse, dann von der früheren Konzernmutter MAN, an die die Ferrostaal-Gewinne abgeführt worden seien.

Dies werde in Kreisen des MAN-Konzerns ebenso wie von der Staatsanwaltschaft zurückgewiesen, schreibt die Zeitung weiter. Ferrostaal war bis März 2009 Tochter des Nutzfahrzeugekonzerns MAN.

dapd