Die Zahl der Insolvenzen von Unternehmen ist im ersten Quartal gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden zwischen Januar und März 39.004 Insolvenzanträge an den Amtsgerichten gestellt: 7.712 von Unternehmen und 24.106 von Verbrauchern.
Zehn Prozent mehr Firmenpleiten im ersten Quartal
Damit ist die Gesamtzahl der Insolvenzen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozent und die der Unternehmen um 10,0 Prozent gestiegen. Die Zahl der Verbraucherpleiten ging hingegen um 2,4 Prozent zurück.
Allein im März registrierten die Gerichte mit 2.874 Unternehmenspleiten 31,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Verbraucherinsolvenzen erhöhten sich auf Jahressicht um 15,2 Prozent auf 8.755. Dies hänge allerdings auch damit zusammen, dass der März aufgrund des späten Osterfestes in diesem Jahr mehr Arbeitstage zählte.
Die von den Gläubigern voraussichtlichen geforderten Beträge summierten sich den Angaben zufolge insgesamt in den ersten drei Monaten auf 9,7 Milliarden Euro gegenüber 7,3 Milliarden Euro im Vorjahr.
ddp