Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, sieht Fortschritte bei der Annäherung der Konfessionen. Er stelle befriedigt fest, dass das Zusammenwachsen seit dem zweiten Ökumenischen Kirchentag im vergangenen Jahr in München sich fortsetze und Vertrauen fortwirke, sagte Glück am Freitag in Dresden am Rande des Evangelischen Kirchentags.
ZdK-Präsident Glück sieht Fortschritte bei Ökumene
Dresden (dapd). Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, sieht Fortschritte bei der Annäherung der Konfessionen. Er stelle befriedigt fest, dass das Zusammenwachsen seit dem zweiten Ökumenischen Kirchentag im vergangenen Jahr in München sich fortsetze und Vertrauen fortwirke, sagte Glück am Freitag in Dresden am Rande des Evangelischen Kirchentags.
Kirchentagspräsident Katrin Göring-Eckhardt erklärte, der aktuelle Kirchentag werde von der Ökumene getragen. "Der Geist von München ist hier." Ganz selbstverständlich würden Christen aus verschiedenen Konfessionen mitwirken. Christen würden hier auch deswegen noch stärker zusammenrücken, da sie in dieser Region in der Minderheit seien. In Ostdeutschland sind nur rund 25 Prozent der Bevölkerung Mitglied der beiden großen Kirchen.
Auf dem diesjährigen Kirchentag sind nach Angaben der Organisatoren unter den Dauerteilnehmern gut acht Prozent Katholiken. "Wir sind sehr zufrieden damit", sagte Göring-Eckhardt. Dies sei mehr als im Schnitt bei früheren Kirchentagen. Wann es den nächsten Ökumenischen Kirchentag geben wird, soll nach ihren Angaben bis Jahresende feststehen.
Glück sagte, die Ökumene bleibe ein wichtiges Thema. Der Besuch des Papstes im Herbst könne dabei "zusätzlichen Rückenwind" geben. Während des Deutschlandbesuchs im Herbst ist auch ein ökumenisches Treffen geplant. Impulse erwarte er auch vom bevorstehenden Katholikentag in Mannheim.
dapd
