Preiseffekte verursachen Anstieg - Nachfrage stagniert
Zahntechniker verbuchen höhere Umsätze
Der Umsatz im Zahntechnikerhandwerk von den Monaten Januar bis September ist um vier Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Das meldet der Verband Deutscher Zahntechniker Innungen (VDZI).
„Knapp drei Prozentpunkte des Umsatzanstiegs erklären sich aus den kumulierten Preisveränderungen innerhalb der letzten beiden Jahre in der Regelversorgung für GKV-Patienten“, räumt VDZI-Generalsekretär Walter Winkler jedoch ein. Das deute also darauf hin, dass die reale Leistungsnachfrage weitgehend konstant ist. Damit sei der Umsatz nicht wegen einer größeren Nachfrage, sondern wegen Preiserhöhungen gestiegen.
Im dritten Quartal sind die Auftragszahlen laut VDZI-Auskunft leicht gesunken. Die aktuelle Konjunkturumfrage ergebe außerdem, dass die Umsätze aus dem dritten Quartal im Vergleich zum zweiten Quartal um etwa 9,2 Prozent zurückgegangen sind. Einen Auftragsrückgang im dritten Quartal stuft der VDZI jedoch als „saisontypisch“ ein, da die Nachfrage während der Urlaubszeit schwächer sei.
Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen beurteilt nach VDZI-Auskunft die Geschäftslage als „befriedigend“. Knapp 22 Prozent sehen die Geschäftslage sogar als „gut“ an. Demhingegen bewerten aber weitere 28,5 Prozent die Geschäftslage als „schlecht“. Knapp 30 Prozent der Betriebe rechnen allerdings damit, dass sich die Geschäftslage im vierten Quartal verbessert. Nicht ganz so optimistisch sind 14 Prozent der befragten Betriebe: Sie erwarten eine weitere Verschlechterung .kin