Statistisches Bundesamt Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt im April weiter

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist auf Jahressicht weiter gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts meldeten im April 2.979 Unternehmen bei deutschen Amtsgerichten Insolvenz an, das waren 7,1 Prozent mehr als im selben Monat des Vorjahres.

Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt im April weiter

Im März war die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche sprunghaft um 31 Prozent in die Höhe geschnellt. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ging dagegen laut Bundesamt im Vergleich zum April 2008 um 5,7 Prozent auf 8.251 Fälle zurück. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen habe sich die Gesamtzahl der Insolvenzen auf insgesamt 13.676 summiert, das seien 3,4 Prozent weniger als im April des Vorjahres gewesen. Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger hätten die Gerichte für den April auf 3,4 Milliarden Euro beziffert. Ein Jahr zuvor waren es 2,7 Milliarden Euro gewesen.

In den ersten vier Monaten 2009 wurden damit laut Statistik 10.691 Unternehmens- und 32.357 Verbraucherinsolvenzen verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum habe sich die Zahl der Firmeninsolvenzen auf Basis der Daten von 15 Bundesländern ohne Nordrhein-Westfalen um 12,1 Prozent erhöht, während die Verbraucherinsolvenzen um 3,7 Prozent zurückgegangen seien. Die Daten für Nordrhein-Westfalen seien aufgrund von Nachmeldungen nicht berücksichtigt worden.

ddp