Wussten Sie schon ...
... dass falsches Tanken teure Folgen haben kann? Besonders moderne Dieselmotoren sollten bei einer Fehlbetankung mit geringen Mengen Benzin keinesfalls gestartet werden. Es drohen Motorschäden mit Reparaturkosten von bis zu 7.000 Euro, warnt der ADAC. Allein der Automobilclub würde pro Jahr 5.000-mal zu Fehlbetankungen gerufen und fordert deshalb, die Zapfpistolen anstelle mit Werbung mit einer klaren Sortenkennzeichnung auszustatten.
... dass alte Autos mehr Kosten verursachen als neuere? Vor allem für Kleinwagenhalter würde es sich aufgrund von hohen Reparatur- und Wartungskosten lohnen, auf junge Gebrauchte oder Neufahrzeuge umzusteigen, hat die Dekra ermittelt. Demnach kostet ein Kleinwagen im Alter von acht Jahren je Kilometer 47,87 Cent, ein junger Gebrauchter mit vier Jahren 43,91 Cent. Innerhalb eines Jahres würden die Halter dadurch 618,28 Euro sparen. Selbst ein Neuwagen koste mit 46,12 Cent pro Kilometer weniger als das acht Jahre alte Fahrzeug.
... dass es auf Deutschlands Parkplätzen immer enger wird? Denn in der Mustergaragenverordnung wird für gekennzeichnete Parkplätze eine Breite von 2,3 m vorgeschrieben. Laut Kraftfahrtbundesamt ist die durchschnittliche Breite der typgenehmigten Fahrzeugmodelle allerdings bis zum Jahr 2005 von 1,67 m im Durchschnitt auf 1,80 m gewachsen. SUV-Modelle erreichen sogar eine Breite von bis zu 1,95 m.
... dass knapp jedes zehnte Kraftfahrzeug in Deutschland zu viele Schadstoffe ausstößt? Bei den Abgasuntersuchungen 2007 wurden bei 9,5 Prozent aller geprüften Fahrzeuge Mängel festgestellt; das entspricht 1,4 Millionen Pkw, Lkw und Motorrädern. Ein Jahr zuvor lag die Mängelquote noch bei zehn Prozent. Rund 800.000 Fahrzeuge konnten im vergangenen Jahr nach der Untersuchung wieder instand gesetzt und auf das zulässige Schadstoffniveau zurückgeführt werden. Das geht nach einem Bericht der Fachzeitschrift „kfz-betrieb“ aus einer Statistik des Zentralverbandes des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK) hervor. Laut ZDK sind die Ergebnisse repräsentativ für den Fahrzeugbestand in Deutschland.
... dass trotz rückläufiger Zahl der Verkehrsopfer insgesamt die besonders schweren Unfälle an gut einsehbaren Einmündungen und Kreuzungen außerhalb geschlossener Ortschaften zunehmen? Laut ADAC-Unfallforschung ist im vergangenen Jahr jeder siebente Tote oder Schwerverletzte – knapp 5.400 Personen – auf diese Weise zu Schaden gekommen. Die Hälfte davon waren Linksabbieger. Der ADAC rät daher, vor dem Einbiegen oder Kreuzen auf jeden Fall anzuhalten, um die Verkehrssituation besser überblicken zu können. Vor allem Linksabbieger könnten die Geschwindigkeit der auf der Hauptstraße entgegenkommenden Fahrzeuge so besser einschätzen.dhz