Er will zunächst "hinkommen, hinhören, hingucken" Woelki erwog Absage an Berliner Erzbistum

Der Kölner Weihbischof Rainer Maria Woelki hat sich mit seiner in Aussicht stehenden Ernennung zum Berliner Erzbischof anfangs schwergetan. "Ich hatte eigentlich auch überlegt zu sagen: Ich lasse lieber die Finger davon", sagte der bisherige Kölner Weihbischof domradio.de am Samstag. Dann aber habe er sich gesagt, er dürfe nicht einfach weglaufen.

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Woelki erwog Absage an Berliner Erzbistum

Köln (dapd). Der Kölner Weihbischof Rainer Maria Woelki hat sich mit seiner in Aussicht stehenden Ernennung zum Berliner Erzbischof anfangs schwergetan. "Ich hatte eigentlich auch überlegt zu sagen: Ich lasse lieber die Finger davon", sagte der bisherige Kölner Weihbischof domradio.de am Samstag. Dann aber habe er sich gesagt, er dürfe nicht einfach weglaufen. "Gott ruft durch Menschen, dann müssen wir auch eine gehörige Portion an Bereitschaft und Verfügbarkeit mitbringen", sagte Woelki.

In Berlin will der Kölner erst einmal die Einwohner kennenlernen. Er wolle zunächst "hinkommen, hinhören, hingucken, die Menschen kennenlernen und dann werden wir schauen, was wir dort gemeinsam machen", sagte er. Beim Fußball wird er jedoch seiner alten Heimat verbunden bleiben. Zwar wolle er auch der Berliner Hertha die Daumen drücken. Bei Spielen des 1. FC Köln werde er aber weiterhin auf Seiten der Rheinländer sein. "Da mögen es mir die Berliner verzeihen."

dapd