Die Wirtschaftsstimmung und der Geschäftsklimaindex in der Eurozone sind im Juni zum dritten Mal in Folge gestiegen. Laut Europäischer Kommission verbesserte sich das Geschäftsklima im Vergleich auf minus 2,97 Punkte.
Wirtschaftsstimmung und Geschäftsklimaindex steigen
Die Generaldirektion Wirtschaft der Kommission teilte weiter mit, dass sich die Produktionserwartungen der Unternehmen im Juni weiter aufgehellt hätten. Auch die Beurteilung der Produktionstrends in den jüngsten Monaten habe sich beträchtlich verbessert. Die Auftragsbestände und Exportaufträge hätten sich hingegen weiter verschlechtert und damit neue Tiefstände erreicht.
Die Wirtschaftsstimmung stieg den Angaben zufolge von 70,2 Punkten im Vormonat auf 73,3 Punkte, liegt damit aber weiterhin deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Volkswirte hatten einen Indexstand von 70,9 erwartet. Der Anstieg geht den Angaben zufolge auf eine Stimmungsverbesserung im Dienstleistungssektor, bei den Verbrauchern und in geringerem Maße in der Industrie zurück. Im Bausektor blieb die Einschätzung konstant, der Einzelhandel im Euroraum zeigte sich pessimistischer als im Vormonat.
Die Wirtschaftsstimmung verbesserte sich der Kommission zufolge in der Mehrheit der Mitgliedsländer. Dabei fiel der Zuwachs in Deutschland mit plus 3,2 Punkten auf 77,6 deutlich aus.
ddp