Statistisches Bundesamt Wirtschaftskrise lässt Insolvenzen steigen

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise im Mai stark gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes meldeten die Amtsgerichte 2.663 Unternehmensinsolvenzen.

Wirtschaftskrise lässt Insolvenzen steigen

Das waren 14,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Verbraucherinsolvenzen lagen den Angaben zufolge mit 7.493 Fällen um 0,4 Prozent höher. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen seien insgesamt 12.511 Insolvenzen registriert worden, 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Summe der offenen Forderungen der Gläubiger sei von 2,6 Milliarden auf 6,7 Milliarden Euro gestiegen.

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sei die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf Jahressicht um 12,9 Prozent auf 13.354 gestiegen, teilten die Statistiker weiter mit. Die Zahl der Verbraucherpleiten sei um 3,5 Prozent auf 39.850 gesunken. Insgesamt hätten die Gerichte in diesem Zeitraum 65.191 Insolvenzen registriert. Das entspreche einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent.

ddp