Die zurückliegende weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat für die deutschen Unternehmen einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zufolge zwar eine Wachstumspause bedeutet, war aber kein Strukturbruch.
Wirtschaftskrise bedeutet keinen Strukturbruch
Die Unternehmen könnten "im Wesentlichen an den Themen weiterarbeiten, die sie vorher zu bearbeiten hatten. Sie müssen es aber beschleunigt tun", erklärte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Michael Hüther. Der Wandel bei Innovationen und in der internationalen Arbeitsteilung nähmen zu; daher gehe es nun darum, jetzt kräftiger in die Globalisierung einzusteigen.
Das IW stellte im Zukunftspanel weiter fest, die bisherige Entwicklung dürfte noch weitergehen. So planten rund zwei Drittel der größten Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro, ihren Exportanteil auszuweiten. Nach Ansicht der IW-Experten haben aber nicht alle Firmen die Zeichen der Zeit erkannt: Nur knapp ein Fünftel sei sowohl international tätig und auch in Forschung und Entwicklung erfolgreich engagiert, hieß es. Das bedeute, dass der "Erfolg Deutschlands noch von einer relativ kleinen Avantgarde von Unternehmen abhängig" sei.
dapd