Die Konjunktur in den Euro-Ländern hat sich im zweiten Quartal 2011 weiter leicht verbessert. Der Ifo-Indikator für das Wirtschaftsklima im Euroraum stieg von 116,8 Punkten im ersten Jahresviertel auf 118,9 Punkte und liegt nun klar über seinem langjährigen Durchschnitt, wie das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung am Mittwoch berichtete.
Wirtschaftsklima im Euroraum hellt sich weiter leicht auf
München (dapd). Die Konjunktur in den Euro-Ländern hat sich im zweiten Quartal 2011 weiter leicht verbessert. Der Ifo-Indikator für das Wirtschaftsklima im Euroraum stieg von 116,8 Punkten im ersten Jahresviertel auf 118,9 Punkte und liegt nun klar über seinem langjährigen Durchschnitt, wie das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung am Mittwoch berichtete.
Dabei wurde die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Situation gegenüber dem ersten Quartal merklich positiver. Der entsprechende Indikator erhöhte sich von 142,7 auf 159,4 Punkte. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate schwächten sich dagegen leicht ab, insgesamt blieben sie aber auf hohem Niveau.
Die aktuelle Wirtschaftslage wurde in Deutschland als hervorragend, in Österreich und Finnland als gut und in Belgien, den Niederlanden und der Slowakei noch als günstig beurteilt. In Frankreich, Estland und Zypern wird die derzeitige wirtschaftliche Situation von den befragten Experten - aufgrund einer merklichen Verbesserung - nun als zufriedenstellend angesehen. Unverändert ungünstig blieb die aktuelle Wirtschaftslage in Italien. In Griechenland, Irland, Spanien und Portugal beurteilten die Wirtschaftsexperten die derzeitige wirtschaftliche Situation als sehr schwach.
Die vom Ifo-Institut in Zusammenarbeit mit der Internationalen Handelskammer in Paris durchgeführte Umfrage basierte im April auf den Meldungen von 286 Volkswirtschaftsexperten.
dapd
