Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin lehnt die derzeit diskutierten Steuererleichterungen ab. "Wenn man finanziellen Spielraum sieht, sollte man ihn nutzen, um in die Zukunft des Landes zu investieren, durch Schuldenabbau oder mehr Chancengleichheit", heißt es in einer Mitteilung des DIW vom Freitag.
Wirtschaftsforscher lehnen "Steuergeschenke" ab
Berlin (dapd). Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin lehnt die derzeit diskutierten Steuererleichterungen ab. "Wenn man finanziellen Spielraum sieht, sollte man ihn nutzen, um in die Zukunft des Landes zu investieren, durch Schuldenabbau oder mehr Chancengleichheit", heißt es in einer Mitteilung des DIW vom Freitag. Die derzeitige Wirtschaftslage sei "erfreulich, aber kein Grund zum Jubel, und schon gar kein Grund zum Geldausgeben", heißt es unter der Überschrift "Nicht die Zeit für Steuergeschenke".
Zudem würde die Steuersenkung der Konjunktur "keine merklichen positiven Impulse" geben, schreiben die Wirtschaftsforscher. "Im Gegenteil: Angesichts des ohnehin starken Wachstums dürften sich niedrigere Steuern eher in steigenden Preisen niederschlagen."
dapd
