Volkswagen will weiter auf dem chinesischen Markt wachsen und dafür auch zwei neue Marken entwickeln. VW-Chef Martin Winterkorn sagte dem Magazin "Auto Motor und Sport", den beiden chinesischen Joint Ventures FAW und Shanghai Volkswagen sei jeweils zugesagt worden, mit ihnen eine neue Marke zu entwickeln.
Winterkorn: VW entwickelt neue Marken für China
Stuttgart/Wolfsburg (dapd-nrd). Volkswagen will weiter auf dem chinesischen Markt wachsen und dafür auch zwei neue Marken entwickeln. VW-Chef Martin Winterkorn sagte dem Magazin "Auto Motor und Sport", den beiden chinesischen Joint Ventures FAW und Shanghai Volkswagen sei jeweils zugesagt worden, mit ihnen eine neue Marke zu entwickeln.
Den Absatz will Winterkorn in China deutlich ausbauen. Als Ziel für das Jahr 2011 nannte er einen Absatz von 2,2 Millionen Fahrzeugen. In den ersten fünf Monaten des Jahres hatte der Konzern in China 714.200 Autos verkauft. Langfristig wolle er einen Marktanteil von 20 Prozent halten. "Wenn die Prognosen richtig sind, dann wird der chinesische Pkw-Markt 2018 bei 20 Millionen Fahrzeugen sein", sagte Winterkorn dem Magazin. Ein 20-Prozent-Anteil entspräche dann vier Millionen Fahrzeugen.
Winterkorn kündigte darüber hinaus an, dass künftig alle VW-Modelle einen Hybridantrieb bekommen sollen. "Ich bin fest davon überzeugt, dass der Plug-in-Hybrid die richtige Lösung für die nächsten zehn Jahre sein wird", sagte er. "Man kann dabei 50 bis 60 Kilometer rein elektrisch fahren und hat trotzdem die volle Flexibilität eines Verbrennungsmotors."
Allerdings sei die heutige Batterietechnik auf Lithium-Ionen-Basis nur eine Übergangslösung. Sie sorge unter idealen Bedingungen für eine Reichweite von maximal 150 Kilometern. "Das kann nicht die endgültige Lösung sein", sagte Winterkorn. Er nannte eine Lithium-Luft-Batterie, die für eine Reichweite bis 800 Kilometern ausreichen würde. Die Technik könne 2025 einsatzbereit sein.
dapd
