Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, kritisiert die Debatte über verschwundene Baupläne der neuen BND-Zentrale. "Der ganze Vorgang ist unerträglich aufgeblasen worden", sagte Wiefelspütz der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht.
Wiefelspütz hält Debatte um verschwundene BND-Pläne für aufgeblasen
Passau (dapd). Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, kritisiert die Debatte über verschwundene Baupläne der neuen BND-Zentrale. "Der ganze Vorgang ist unerträglich aufgeblasen worden", sagte Wiefelspütz der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. "Hier versuchen Koalitionspolitiker offenbar, mit BND-Chef Ernst Uhrlau einen ihnen unliebsamen Sozialdemokraten aus dem Amt zu drängen. Die Vorwürfe sind an den Haaren herbeigezogen."
Wiefelspütz sagte, er könne nicht erkennen, dass Uhrlau selbst gravierende Fehler gemacht hätte. "Das ganze riecht für mich nach einer Sommerlochdebatte", sagte der SPD-Politiker.
Vor gut einer Woche war bekannt geworden, dass Baupläne der Berliner BND-Baustelle gestohlen worden waren. Uhrlau erklärt daraufhin, es habe sich lediglich um Unterlagen über ein Parkhaus, die Energieversorgung und eine Kantine gehandelt. Nach Medienberichten zeigen die Zeichnungen aber auch Einzelheiten über Laboratorien und Büros.
dapd