Zum Jubiläum will die seit 1971 meistverkaufte Motorsägen-Marke der Welt die doppelte Technologieführerschaft – bei bei Benzin- und Elektromotorenantrieb. Eine schwarze Sonderedition, ein biogener Synthetikkraftstoff und eine neu entwickelte Motorsäge mit weniger als fünf Kilo Gewicht zeigen, wohin die Reise geht.

Seit 1971 gilt Stihl als meistverkaufte Motorsägen-Marke der Welt. Doch die Wurzeln des Traditionsunternehmens reichen viel weiter zurück. In diesem Jahr feiert Stihl sein 100-jähriges Bestehen und rüstet sich zugleich für eine Zukunft, in der zwei Antriebstechnologien miteinander konkurrieren. Dabei strebt Stihl die doppelte Technologieführerschaft an, bei Benzin- und bei Elektromotoren gleichermaßen.
Ein erstes Zeichen setzt der Hersteller mit seiner limitierten Jubiläumsmotorsäge. Die ganz in Schwarz gehaltene Stihl MS 500i Centennial Edition ist eine Hommage an die weltweit erste in Serie gebaute Benzinmotorsäge mit elektronisch gesteuerter Kraftstoffeinspritzung. Sie schluckt den neuen biogenen Synthetikkraftstoff Moto Mix 100, mit dem Stihl die CO2-Emissionen seiner verbrennungsmotorisierten Geräte weiter reduzieren will. Im Mai soll dann die neu entwickelte MS 300 C-M in den Handel kommen – keine fünf Kilo schwer.
Erste Motorsäge wog knapp 50 Kilogramm
Die erste Motorsäge, die Firmengründer Andreas Stihl innerhalb von drei Jahren bis zur Serienreife entwickelte, wog noch fast einen Zentner. Deshalb musste die Baumfällmaschine Typ A von zwei Personen bedient werden. Dennoch erregte sie bei ihrer Premiere auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1930 großes Aufsehen und avancierte bald zu einem Exportschlager.
Seither schreibt das in Stuttgart gegründete und heute in Waiblingen angesiedelte Unternehmen an seiner Erfolgsgeschichte. Rund 2.800 Patente im Laufe der Jahre sprechen für seine konstante Innovationskraft. Heute präsentiert Stihl ein breites Produktportfolio für Arbeiten im Wald, im Garten und auf dem Bau: von der leistungsstärksten Akku-Motorsäge MSA 300 über den Mähroboter iMOW bis hin zu den Akku-Trennschleifern TSA 350 und TSA 500.
Leistungsstarke Akku-Trennschleifer
Beide Trennschleifer lassen sich dank ihres emissionsfreien Antriebs auch im Innenbereich von Gebäuden einsetzen. Ausgestattet jeweils mit einer 350-mm-Trennscheibe, die Schnitttiefen bis 125 mm in mineralischen und metallischen Bauwerkstoffen erlaubt, unterscheiden sich die beiden Geräte vor allem in ihrer Kraft und Ausdauer. Mit einer mechanischen Leistung von 4,2 kW ist der TSA 500 aktuell der leistungsstärkste Akku-Trennschleifer von Stihl, vergleichbar mit seinem Benzin-Pendant TS 500i.
Als Energiequelle empfiehlt Stihl seine AP-500-S-Akkupacks, die genug Kraft für eine Einsatzzeit von bis zu 20 Minuten bereitstellen. Dabei sorge die elektronische Steuerung während der gesamten Akku-Laufzeit für konstante Schneidleistung. Darüber hinaus speist die Auslaufbremse mit Rekuperationsfunktion die beim Abbremsen gewonnene Energie in die Akkus zurück.
