Nach den Beratungen der EU-Botschafter in Brüssel spricht sich Außenminister Guido Westerwelle (FDP) für zügige Strafmaßnahmen gegen Syrien aus. Es sei erforderlich, dass die Sanktionen schnell verhängt werden, sagte Westerwelle dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht.
Westerwelle: Sanktionen gegen Syrien schnell verhängen
Berlin (dapd). Nach den Beratungen der EU-Botschafter in Brüssel spricht sich Außenminister Guido Westerwelle (FDP) für zügige Strafmaßnahmen gegen Syrien aus. Es sei erforderlich, dass die Sanktionen schnell verhängt werden, sagte Westerwelle dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht.
Neben einem Waffenembargo nannte der Minister das Einfrieren des Vermögens der syrischen Führung sowie Reisebeschränkungen für die Verantwortlichen in Damaskus als mögliche Schritte. Außerdem müsse der Entwurf für das Assoziierungsabkommen der EU mit Syrien erst einmal gestoppt werden. Das Ergebnis der Beratungen begrüßte Westerwelle als klares Signal der EU gegenüber Syrien.
Die Botschafter der EU-Mitgliedsstaaten hatten am Freitag grünes Licht für Strafmaßnahmen gegen Staatspräsident Baschir al Assad und seine Gefolgsleute gegeben, wie aus Diplomatenkreisen verlautete.
dapd
