Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat dem libyschen Übergangsrat konkrete humanitäre Hilfe zugesagt. Bei seinem Treffen mit dem Vorsitzenden des Gremiums, Mahmud Dschibril, am Donnerstag in Berlin habe er zugleich betont, dass Deutschland den politischen und wirtschaftlichen Druck gegen Machthaber Muammar Gaddafi weiter mittragen werde, erklärte Westerwelle.
Westerwelle sagt libyschen Übergangsrat Hilfe zu
Berlin (dapd). Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat dem libyschen Übergangsrat konkrete humanitäre Hilfe zugesagt. Bei seinem Treffen mit dem Vorsitzenden des Gremiums, Mahmud Dschibril, am Donnerstag in Berlin habe er zugleich betont, dass Deutschland den politischen und wirtschaftlichen Druck gegen Machthaber Muammar Gaddafi weiter mittragen werde, erklärte Westerwelle.
Dschibril dankte für die von Deutschland angebotene Hilfe, mit der das Leid in dem von Krieg erschütterten nordafrikanischen Land auf beiden Seiten gelindert werden solle. Westerwelle hatte medizinische Hilfe für Kriegsversehrte genannt, Dschibril sprach auch von traumatisierten Kindern.
Zur deutschen Stimmenthaltung bei der Sicherheitsresolution sagte Dschibril, er akzeptiere die deutsche Position. Libyen benötige nicht nur militärische Hilfe und sei für das deutsche Engagement sehr dankbar.
Zu Berichten über französische Waffenlieferungen an die Rebellen wollte Westerwelle sich nicht äußern. Deutschland sei in dem Konflikt trotz der Stimmenthaltung nicht neutral, sondern leiste mit politischem Druck, Sanktionen und humanitärer Hilfe einen Beitrag zum Aufbau einer Demokratie in Libyen.
dapd
