Außenminister Guido Westerwelle hat sich gegen anti-griechische Klischees in der Debatte über die Euro-Rettung gewandt. Nach einem Treffen mit seinem griechischen Amtskollegen Stavros Lambrinidis sagte der FDP-Politiker am Mittwoch in Berlin, man werde weiterhin hart daran arbeiten, dass solche "Kränkungen" die Beziehungen beider Länder nicht beeinträchtigten.
Westerwelle kritisiert anti-griechische Klischees
Berlin (dapd). Außenminister Guido Westerwelle hat sich gegen anti-griechische Klischees in der Debatte über die Euro-Rettung gewandt. Nach einem Treffen mit seinem griechischen Amtskollegen Stavros Lambrinidis sagte der FDP-Politiker am Mittwoch in Berlin, man werde weiterhin hart daran arbeiten, dass solche "Kränkungen" die Beziehungen beider Länder nicht beeinträchtigten.
Westerwelle betonte, dass weder diejenigen, die in Griechenland mit Nazi-Parolen Deutschland beschimpften, die Meinung der Mehrheit wiedergäben, noch diejenigen, die sich in Deutschland über die Griechen erregten. Ähnlich äußerte sich Lambrinidis. Die Vorurteile einiger Griechen gegenüber Deutschland in dieser Debatte empfinde er als persönliche Beleidigung, sagte er.
dapd
