Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat erneut seine Ablehnung eines militärischen Eingreifens Deutschlands in Libyen bekräftigt. "Wir beteiligen uns nicht an einem Krieg in Libyen, aber wir werden helfen, wenn es darum geht, die Folgen dieses Krieges und die Not der Menschen zu lindern", sagte Westerwelle am Donnerstagabend in den ARD-"Tagesthemen".
Westerwelle bekräftigt Ablehnung des Militäreinsatzes in Libyen
Hamburg (dapd). Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat erneut seine Ablehnung eines militärischen Eingreifens Deutschlands in Libyen bekräftigt. "Wir beteiligen uns nicht an einem Krieg in Libyen, aber wir werden helfen, wenn es darum geht, die Folgen dieses Krieges und die Not der Menschen zu lindern", sagte Westerwelle am Donnerstagabend in den ARD-"Tagesthemen". Zu humanitären Einsätzen sei Deutschland weiterhin bereit.
Es sei ein "kapitaler" Unterschied in einem Krieg mit Waffen einzugreifen oder die medizinische Betreuung von Flüchtlingen zu schützen. Voraussetzung für die militärische Absicherung humanitärer Hilfe sei ein entsprechender Antrag der Vereinten Nationen. Dann werde sich Deutschland seiner Verantwortung nicht entziehen.
Das gemeinsame Ziel der NATO-Außenminister sei eine demokratische und friedliche Zukunft für das libysche Volk. "Das bedeutet auch, dass der Diktator gehen muss", fügte Westerwelle hinzu. Unterschiedliche Auffassungen bestünden lediglich in der Wahl der Mittel.
dapd
