Wenn die Vereinten Nationen einen EU-Militäreinsatz zum Schutz humanitärer Aktionen in Libyen anfordern, wird sich Deutschland beteiligen. Das machte Bundesaußenminister Guido Westerwelle am Dienstag in Luxemburg klar: "Wenn die UN Bedarf anmelden, etwa für eine militärische Begleitung auf dem Seewege, dann werden wir uns dem nicht entziehen und uns unserer Verantwortung stellen."
"Werden uns unserer Verantwortung stellen"
Luxemburg (dapd). Wenn die Vereinten Nationen einen EU-Militäreinsatz zum Schutz humanitärer Aktionen in Libyen anfordern, wird sich Deutschland beteiligen. Das machte Bundesaußenminister Guido Westerwelle am Dienstag in Luxemburg klar: "Wenn die UN Bedarf anmelden, etwa für eine militärische Begleitung auf dem Seewege, dann werden wir uns dem nicht entziehen und uns unserer Verantwortung stellen."
Auch die Entsendung von Bodentruppen schloss Westerwelle nicht aus, nannte Diskussionen darüber aber "spekulativ und verfrüht". Derzeit achteten alle Hilfsorganisationen darauf, dass sie ohne militärische Begleitung auskommen, um nicht in den Bürgerkrieg hineingezogen zu werden.
dapd
