Das Steckenpferd der Brandschutztechnik Stolpen Karosserie- und Fahrzeugbau GmbH ist die Feuerwehrbranche. Seit 2016 beschäftigen sich die Handwerker aus der Sächsischen Schweiz mit dem Service, der Generalinstandsetzung und auch dem Bau von Neufahrzeugen. Etwa zwei Drittel der 80 Beschäftigten engagieren sich auch in der Freiwilligen Feuerwehr – Praxiswissen, das in die Arbeit einfließt.

Wenn man im Stolpener Ortsteil Langenwolmsdorf gleich doppelt rotsieht, darf man sich nicht wundern. An zwei Standorten kümmert sich die Firma Brandschutztechnik Stolpen (BTS) um so ziemlich alles, was mit Feuerwehren und Brandschutztechnik zu tun hat. Hervorgegangen aus einem kleinen Kfz-Servicebetrieb, hat sie sich seit 2016 auf den Werkstattservice sowie Wartungen von Sondereinsatzfahrzeugen samt Ausstattung und wenig später auch auf deren Generalinstandsetzung spezialisiert. Seit 2020 gehört auch der aktive Fahrzeugbau zum Portfolio.
Solide Auftragslage
Das inhabergeführte Familienunternehmen entwickelt und baut inzwischen eigene Feuerwehr- und Sondereinsatzfahrzeuge und deckt dabei ein breites Produktspektrum ab – vom Kommandowagen über Einsatzleitwagen bis hin zu Gerätewagen. Die besondere Stärke sind Spezial- und Individuallösungen für die unterschiedlichsten Einsatzbedingungen. Das Motto dabei ist: Wir fangen da an, wo andere aufhören. Diese Lust, besondere Herausforderungen zu meistern und innovative Lösungen anzubieten, ist im ganzen Betrieb spürbar. Dass etwa zwei Drittel der Belegschaft sich ebenfalls in der freiwilligen Feuerwehr engagieren, steigert die Fachkompetenz noch einmal. Auftraggeber sind vor allem Unternehmen der öffentlichen Hand. Die Auftragslage ist solide, weil bundesweit verteilt und durch die öffentlichen Auftraggeber gesichert. So konnte der Betrieb sukzessive ausgebaut werden, von 13 auf 80 Mitarbeiter in den vergangenen sechs Jahren.
Mindestens ein Azubi pro Lehrjahr
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Ausbildung. Nachwuchssicherung ist Standort- und Zukunftssicherung zugleich, erklärt Rudi Müller, der Kaufmännische Leiter. Der hohe Qualitätsanspruch lässt sich am besten durch eigene, von bewährten Kollegen und für die speziellen Anforderungen des Betriebes ausgebildete Fachkräfte gewährleisten. Aktuell ist das mindestens ein Auszubildender pro Lehrjahr, perspektivisch sollen es zwei Azubis pro Jahrgang im technischen sowie einer im kaufmännischen Bereich werden.
Richard Mierisch ist Auszubildender im dritten Lehrjahr und sagt: "Der große Vorteil hier ist die Abwechslung, einen Tag macht man Wartung, am anderen Karosseriebau. Das ist mir nicht bekannt, dass das in einer anderen Firma so cool ist."
Sonderlösungen und engagierte Fachkräfte
Unter diesen Bedingungen ist ein junges, engagiertes Team mit hoher Fachkompetenz und hohem Qualitätsbewusstsein gewachsen, das Brandschutztechnik aus einer Hand garantiert. Von der Bremsenreparatur über die Restaurierung älterer Fahrzeuge bis zum vollständigen Neuaufbau – BTS liefert das alles aus einer Hand und besitzt damit, verbunden mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis, höchste Kompetenz, einzigartige Sonderlösungen und engagierte Fachkräfte, die sich jeder technischen Herausforderung stellen, ein echtes Alleinstellungsmerkmal in der Branche.
"Auf jeden Fall möchte ich bei BTS bleiben und mich weiterbilden – Techniker, Meister, das wird die Zukunft zeigen. Aber erst einmal die Ausbildung erfolgreich absolvieren", sagt Richard Mierisch.

