Zahl der Verkehrstoten 2008 so gering wie nie zuvor
Weniger Unfallopfer
Die Zahl der Verkehrstoten ist weiter rückläufig. Im vergangenen Jahr starben auf deutschen Straßen rund 4.500 Menschen, so wenig wie nie zuvor. Im Vergleich zu 2007 waren es laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) neun Prozent weniger.
Am stärksten war der Rückgang bei den tödlichen Unfällen auf den Autobahnen. Dort starben 2008 knapp 100 Menschen weniger als noch ein Jahr zuvor, was einem Rückgang von 15 Prozent entspricht. Besonders deutlich fiel der Rückgang von knapp 19 Prozent bei der Zahl der getöteten Fahrer und Mitfahrer von Motorrädern und Leichtkrafträdern aus. Positiv sei auch die Entwicklung bei den Fußgängern mit einem Rückgang um knapp fünf Prozent auf annähernd 660 Getötete (2007: 695).
Rückgänge waren 2008 bei allen Altersgruppen zu verzeichnen. Insbesondere bei den jungen Verkehrsteilnehmern im Alter von 18 bis 24 Jahren sei mit einem deutlichen Rückgang auf weniger als 850 Getötete zu rechnen, prognostiziert das BASt. Die exakten Zahlen für Dezember standen da noch aus.
Auch die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Unfälle in Deutschland werde sich im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr (2.335.005) verringern, und zwar um knapp drei Prozent auf etwa 2,27 Millionen Unfälle. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden sinke voraussichtlich um mehr als vier Prozent auf rund 321.000. Bei den Alkoholunfällen sei mit einem Rückgang um mehr als 1.000 Unfälle auf weniger als 20.000 Alkoholunfälle zu rechnen. dhz