Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Weniger offene Stellen in Deutschland

Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland ist zurückgegangen. Sie ist im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 250.000 auf 1,14 Millionen Stellen gesunken.

Weniger offene Stellen in Deutschland

Im Vergleich zum Schlussquartal des vergangenen Jahres waren das laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 80.000 offene Stellen weniger. Der Arbeitskräftebedarf sei zwar nach wie vor robust, die Betriebe würden aber auf mittlere Sicht vorsichtiger disponieren, erläuterten die Nürnberger Arbeitsmarktforscher.

Für das gesamte Jahr seien die Beschäftigungserwartungen der Betriebe positiv. 32 Prozent der befragten Betriebe rechneten noch im Herbst vergangenen Jahres mit einer Zunahme der Beschäftigung in den kommenden zwölf Monaten.

Durch die Finanzkrise seien die Erwartungen allerdings mittlerweile eher nach unten zu revidieren, sagten die IAB-Forscher. Demnach dürften die Beschäftigungszuwächse dieses Jahr geringer ausfallen als 2007.

Das IAB erfasst nach eigenen Angaben viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Jeden Herbst würden 14.500 Betriebe schriftlich befragt, in den anderen drei Quartalen 8.000 Betriebe.

ddp