Der europäische Automarkt ist mit einem leichten Minus ins neue Jahr gestartet. Im Januar sind die Zulassungen in Europa im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,3 Prozent zurückgegangen, teilt der europäische Autoverband ACEA mit.
Weniger Auto-Zulassungen in Europa
Dabei musste vor allem Westeuropa ein Minus von 1,7 Prozent hinnehmen, während die neuen Mitgliedsstaaten um 20,1 Prozent zulegten. Von den fünf großen Automärkten in Westeuropa verzeichnete nur Deutschland ein Plus. Hier stiegen die Zulassungen um 10,5 Prozent auf rund 221.000 Einheiten. Dies dürfte vor allem auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer Anfang 2007 zurückzuführen sein, die die Verkaufszahlen im Januar 2007 einbrechen ließ.
Die anderen großen Märkte verzeichneten einen Rückgang der Neuanmeldungen: Großbritannien um 2,1 Prozent, Frankreich um 5,6 Prozent, Italien um 7,3 und Spanien um 12,7 Prozent. In den neuen EU-Mitgliedsstaaten hingegen stiegen die Zulassungen um 20,1 Prozent auf rund 101.500 Einheiten. Dabei legten vor allem die Automärkte in Litauen (55,2 Prozent), Slowenien (36,6 Prozent), Rumänien (34,5 Prozent) und Polen (24,6 Prozent) zu.
Die deutschen Autohersteller schnitten gut ab: In Westeuropa konnte Daimler ihre Zulassungen um 7 Prozent auf etwa 67.500 Einheiten, BMW um 13 Prozent auf knapp 64.000 Stück und Volkswagen um 0,5 Prozent auf rund 226.000 Autos steigern.
ddp