Kfz-Gewerbe Weniger Arbeit für Schiedsstellen

Die Zahl der Anträge an Schiedsstellen im Kfz-Gewerbe ging im vergangenen Jahr um 9,3 Prozent zurück. Das sind nach Auskunft des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) 1.236 Anträge weniger bei einem gleichzeitigen Anstieg der Reparatur- und Wartungsaufträge um 5,4 Prozent.

Die Anträge an Kfz-Schiedsstellen haben deutlich abgenommen trotz gleichzeitigem Anwachsen der Reparatur- und Wartungsaufträge. - © ProMotor

90 Prozent der insgesamt 12.053 Anträge würden bereits im Vorverfahren geregelt. "Die Zahlen zeigen, dass die Autofahrer offensichtlich deutlich zufriedener mit den Kfz-Betrieben sind als im Vorjahr und es daher weniger Anlässe gab, die Kfz-Schiedsstellen anzurufen", sagte ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz.

Dies sei auch deshalb bemerkenswert, da sich die Zahl der Reparatur- und Wartungsaufträge im Jahr 2011 um 5,4 Prozent auf 75,8 Millionen gegenüber dem Vorjahr (71,9 Millionen) erhöht habe. Jeder der 38.000 Kfz-Betriebe in Deutschland führte somit im Durchschnitt knapp 2 000 Reparatur- und Wartungsaufträge durch. dhz