Isabelle Vivianne alias "Die Tischlerin" wirbt in sozialen Medien, bei Fernsehauftritten und auf Messen für eine Karriere im Handwerk. Dabei hat sie selbst nicht immer gute Erfahrungen in ihrem Beruf gemacht. Im Podcast mit Schauspieler Ralf Moeller berichtet die 26-Jährige von ihrem Weg, Missverständnissen zwischen den Generationen und wie Handwerksbetriebe bei jungen Bewerbern punkten.

Isabelle Vivianne hat nicht nur gute Erfahrungen im Handwerk gemacht. In Folge 5 der Podcast-Reihe "Motivation Handwerk verstehen" mit Ralf Moeller spricht die als "Die Tischlerin" bekannte Vivianne offen über Sexismus und patriarchale Strukturen und blickt reflektiert auf ihre Zeit als Auszubildende und Subunternehmerin zurück. Trotz mancher Widrigkeiten ist sie dem Handwerk treu geblieben. Mehr noch: Sie wirbt in sozialen Medien, bei TV-Auftritten und auf Messen dafür, dass noch mehr junge Menschen diesen Berufsweg einschlagen. Für eine Karriere im Handwerk sieht sie gute Argumente.
Isabelle Vivianne versteht sich als Übersetzerin zwischen den Generationen. Im Podcast räumt die 26-Jährige mit Vorurteilen gegenüber der Generation Z auf und zeigt Wege, wie Handwerksbetriebe bei jungen Frauen und Männern punkten können. So viel vorweg: Weder die 4-Tage-Woche noch ein hohes Gehalt sind für sie die alleinigen Heilsbringer. An die Politik stellt sie eine konkrete Forderung, die nur auf den ersten Blick albern erscheinen mag, wie sie sagt.
Ungeachtet der unterschiedlichen Lebenswege und des Altersunterschieds finden Ralf Moeller und Isabelle Vivianne im Gespräch viel Verbindendes. Sie ziehen Parallelen zwischen Handwerk und Sport und machen mit Blick auf die junge Generation deutlich, wie wichtig Durchhaltevermögen, eine gesunde Arbeitseinstellung und ein Ziel vor Augen für den beruflichen Erfolg sind.
Lesen Sie hier das vollständige Kurzporträt von Isabelle Vivianne aus dem Podcast.
Die Folge ist verfügbar auf dem YouTube-Kanal der Deutschen Handwerks Zeitung sowie als Podcast überall dort, wo es Podcasts gibt. (Titel der Episode: "Isabelle, warum hat die Jugend keinen Bock auf Handwerk?")