Viel Verkehr auf den Straßen Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in zehn Städten Bayerns

In zehn bayerischen Städten haben Beschäftigte des öffentlichen Nahverkehrs am Dienstagmorgen die Arbeit niedergelegt, um ihrer Forderung nach höheren Einkommen Nachdruck zu verleihen.

Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in zehn Städten Bayerns

"Der Stadtverkehr ruht, das Streikziel ist damit zunächst erreicht", sagte ver.di-Verhandlungsführer Frank Riegler auf ddp-Anfrage. U-, Trambahnen und Busse blieben mit Beginn der Frühschicht in den Depots. Die Verkehrsgesellschaften versuchten allerdings, mit Bussen privater Kooperationspartner zumindest ein Notnetz einzurichten.

Die Polizei meldete erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den Straßen.

Anlass für den Warnstreik ist die zweite Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag Nahverkehr Bayern (TVN) am Donnerstag. ver.di fordert 9,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber ein Plus von 250 Euro pro Monat. Der Kommunale Arbeitgeberverband bietet bislang einen Inflationsausgleich bei unbezahlter Verlängerung der Arbeitszeit.

ddp