Ab in die Berge Wandern im Salzkammergut: Kaiserliche Sommerfrische

Der Herbst ist die Wanderjahreszeit im Salzkammergut. Weite Sicht, herrliche Almen und klare Seen locken in diese Region.

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    Das besondere Erlebnis: Ein Konzert in der Eishöhle Gralsburg. Foto: Salzkammergut Tourismus Marketing
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    Die Kirche St. Lorenz vor der Drachenwand. Foto: Salzkammergut Tourismus Marketing
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    Herbst am Grundlsee. Foto: Salzkammergut Tourismus Marketing
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    Auch diese Allee diente als Motiv für ein Landschaftsbild von Gustav Klimt. Foto: Salzkammergut Tourismus Marketing

Kaiserliche Sommerfrische und herbstliche Genussregion

Mit Hallstatt als einem der ältesten Kulturdenkmäler Europas, den über siebzig Seen, den traditionsreichen Märkten und romantischen Dörfern, ist das Salzkammergut eine der schönsten Regionen Österreichs. Gerade die Gegend um Attersee und Mondsee mit klarer Luft und damit auch fantastischer Fernsicht lädt zu Wanderungen und Bergtouren in allen Schwierigkeitsgraden ein. Wunderschön sind im Obertrauener Wanderherbst die Sonnenaufgangs- und Vollmondfahrten auf den Krippenstein. Die Traunseeregion bietet Genießern im goldenen Herbst Wanderwochen unter dem Motto "vom See zum Berg". Die Dachsteinriesenhöhlen mit ihren bizarren Eisgebilden oder die Mammuthöhle im Inneren des Dachsteins geben einen Einblick in die Zauberwelt unter Tag.

Rundgang am Attersee

Rund 100 Kilometer markierte Wanderwege mit mäßigen Höhenunterschieden gibt es in Mondsee und Irrsee. Man entdeckt interessante Orte und Baudenkmäler wie die Holzkirche auf dem Kolomannsberg oder erlebt einen Moment der Ruhe an einem der frühchristlichen Glücksplätze. Wer höher hinaus will kann mit den Seilbahnen die umliegenden Berge erkunden und auf aussichtsreichen Almwanderungen den Fernblick genießen.

Die Verbindung von hoher Sensibilität und starkem Empfinden gepaart mit einer unglaublich schönen Natur und großer Ruhe hat Gustav Klimt zu seinen sensitiven und farblich ungeheuer harmonischen Bildern inspiriert. Ein Rundgang am Attersee gibt Einblicke in sein Schaffen aus den Jahren 1900 bis 1916. Viele seiner Landschaftsbilder sind hier entstanden.

Ein ganz besonderes Flair erwartet den Gast im Kaisergasthof, direkt am Attersee gelegen. Das Haus, einst kaiserliche Poststation, befindet sich seit 1830 in Familienbesitz. Hausherr Georg Eichhorn, ein leidenschaftlicher Sammler von Exponaten aus der k.u.k.-Vergangenheit, verwandelte "seine Post" in ein nostalgisches Schmuckstück, das sogar Aufnahme in den oberösterreichischen Museumsführer fand. Hier kann man den Tag ausklingen lassen und die im wahrsten Sinne des Wortes "ausgezeichneten" österreichischen Weine probieren. ch