Die Aufbauhersteller Spier oder Junge rüsten den VW Crafter mit Kofferaufbauten aus. Das fertige Fahrzeug bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge jetzt im Einrechnungsgeschäft an. Vorteil: ein Kaufvertrag, ein Ansprechpartner, ein Finanzierungsangebot.
Für die beiden neuen Transporterlösungen arbeitet Volkswagen Nutzfahrzeuge mit Junge Fahrzeugbau aus Barsbüttel und dem Spier Fahrzeugwerk aus Steinheim/Westfalen zusammen. Die beiden Kooperationspartner bieten jeweils eine Kofferlösung für das Crafter-Fahrgestell.
Das Komplettfahrzeug – bestehend aus Fahrgestell mit Einzelkabine mit mittlerem oder langem Radstand – erhält entweder ein Plywood-Koffer aus GFK beschichteten Mehrschicht-Holzplatten oder einen Leichtbaukoffer aus GFK-Leichtbauwänden mit Hartschaum-Isolierkern. In beiden Fällen kommen zwei Hecktüren mit innenliegendem Drehstangenverschluss und Sockelscheuerleisten an der unteren Innenseite sowie ein zweistufiger Heckauftritt zum Einsatz, meldet VW Nutzfahrzeuge.
Ein lichtdurchlässiges GFK-Dach und Strahler würden zudem das Hantieren im Innenraum erleichtern. Des Weiteren seien diverse Optionen zur individuellen Anpassung möglich: von Features am Basisfahrzeug bis zu weiteren Laderaumzugängen, Ladebordwänden oder Ladesicherungssystemen.
Kombiniert werden können die unterschiedlichen Koffer-Aufbauten mit dem Crafter als 3,5- oder als 5,0-Tonner. Das Laderaumvolumen beträgt maximal rund 19 m3 beim 3,5-Tonner und bis zu gut 22 m3 beim 5-Tonner.
Gekoppelt mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe stehen als Motorisierung die zwei Liter großen TDI mit 100 und 120 kW zur Verfügung. Die Einstiegspreise beginnen bei 37.434 Euro (Junge) und 38.029 Euro (Spier), jeweils zzgl. Mehrwertsteuer.
