Auf der diesjährigen Oldtimermesse "Techno Classica" ist auch Volkswagen vertreten. Der Autobauer zeigt auf der Messe fünf Generationen seines beliebten VW-Busses. Von Samba bis Business ist der Bulli vertreten.

Fünf Generationen Transporter auf einen Streich: (v.l.n.r.) T1 Samba, T2 Kombi, T3 Caravelle, T4 Caravelle Futura, T5 Caravelle
- © Foto: VolkswagenBusfahren muss nichtzwingend das Benutzen des öffentlichen Nahverkehrs bedeuten. VW-Fans wissen, wovon die Rede ist. Kein zweites Fahrzeug ist derart eng mit dem Namen eines kompletten Fahrzeugsegments verbunden wie der Bulli von Volkswagen. Wer Bus fährt, fährt Bulli – und das seit über 60 Jahren. Damit ist auch klar: Busfahren ist eng mit der Classic-Szene verknüpft.
VW-Samba gilt als Ikone
Die Wurzeln des Busfahrens bei VW liegen in den 50er Jahren. Allen voran der VW-Samba, der mit 23 Fenstern und einem großen Faltschiebedach auf sich aufmerksam macht. Obwohl es keinen Nachfolger gegeben hat, gilt der Samba bis heute als Ikone der "Transporter-Baureihe" und als Inbegriff des VW-Bulli. Zum Ende der zweiten Bus-Generation tritt ein Sondermodell auf, das die Idee des komfortablen Reisens wieder aufnimmt. Der so genannte "Silberfisch" startet für gut ein Jahr mit blauen Vordersitzen, einem großen Stahlschiebedach und einer umlaufenden Zierleiste.
Die dritte Generation startet in den 80er Jahren mit dem "Caravelle". Er dient ausschließlich der Personenbeförderung – der „Shuttle“ wird geboren. Mit dem Caravelle Carat zeigt Volkswagen den ersten Bus zum "Gefahrenwerden". Dieser Gedanke findet in seiner Vollendung erstmals in der vierten Bus-Generation mit dem Caravelle Futura Ausdruck. Er ist Konferenzmobil und Reiselimousine in einem und Wegbereiter für den Business. Der Bus für die Chef-Etage nebst Chauffeur bietet in Abhängigkeit des jeweiligen Zeitkolorits alles, was sich in einem rollenden Büro einbauen lässt und zu finden sein sollte. Eine stetige Entwicklung, die bis in die fünfte Generation anhält.
Die Messe für Oldtimer und Classic Cars "Techno Classica" geht noch bis zum 30. März. dhz