Vorsicht bei Firefox

Vorsicht bei Firefox

Google ist der Hauptsponsor der auf Open Source basierten Browservariante Firefox. Mit Folgen: Schaut man beim Firefox genauer hin und beobachtet dessen Netzverkehr, dann sieht man, dass Firefox (Version 2) in der Standard-Voreinstellung das gesamte eigene Surfverhalten an Google übersendet, wenn dies vom Nutzer mit der Funktion „Check by asking Google about each site I visit“ so eingestellt bzw. belassen worden ist.

In allen anderen Fällen wird von Google ungefähr alle 30 Minuten eine Liste verdächtiger Seiten auf den eigenen PC heruntergeladen und lokal mit angeforderten Seiten verglichen. In diesem Fall stellt der Browser nur dann eine Verbindung zu Google her, wenn es eine Ähnlichkeit mit diesen Seiten gibt. Aber auch dies ist schon eine problematische Funktion.

Was also ist zu tun?

Nutzer können ihre Firefox-Einstellungen leicht überprüfen, wenn sie in die Adresszeile eingeben: „about:config“ und dann nach dem Wort „safe“ filtern – dazu oben in der Zeile „Filter“ das Wort „safe“ eingeben. Wenn dann viel weiter unten in der Zeile „browser.safebrowsing.enabled“ das Wort „true“ steht, dann wurde jede Webseite, die bisher angeschaut worden ist, bei Google registriert. Analog dazu gilt dies für die Zeile „browser.safebrowsing. maleware.enabled“.

Mitlesen deaktivieren

Um das Mitlesen des Surfverhaltens bei Firefox abzuschalten, muss man mit der rechten Maustaste in die jeweilige Zeile klicken und in dem aufgehenden Menü die Zeile „toggle“ oder „umschalten“ anklicken, so dass dort „false“ steht.suma/lol