Auf der Stralsunder Volkswerft in Mecklenburg-Vorpommern ist am Samstag der vorerst letzte Containerfrachter auf den Namen "Gülbeniz A" getauft worden. Das 210 Meter lange Schiff werde in der kommenden Woche an die türkische Reederei ARKAS übergeben und dann im Liniendienst zwischen Europa und Westafrika eingesetzt, teilte die Werft mit.
Vorerst letzter Containerfrachter der Volkswerft Stralsund getauft
Stralsund (dapd). Auf der Stralsunder Volkswerft in Mecklenburg-Vorpommern ist am Samstag der vorerst letzte Containerfrachter auf den Namen "Gülbeniz A" getauft worden. Das 210 Meter lange Schiff werde in der kommenden Woche an die türkische Reederei ARKAS übergeben und dann im Liniendienst zwischen Europa und Westafrika eingesetzt, teilte die Werft mit. Das Schifffahrtsunternehmen hatte bereits das Schwesterschiff "Vivien A" in Stralsund gekauft.
Zu der Baureihe VWS 2500 gehören 35 Neubauten. Die größten, jemals am Strelasund gebauten Schiffe können bis zu 2.478 Container an Bord nehmen und sind bis 21,5 Knoten (etwa 40 Kilometer pro Stunde) schnell. Die meisten Serienschiffe gingen an deutsche Reedereien.
Mit der Auslieferung endete vorerst der vor 18 Jahren gestartete Containerschiffbau am Strelasund. Das erste Container-Feeder-Schiff war im April 1993 auf der Volkswerft gebaut worden, die zu DDR-Zeiten fast ausschließlich Fabriktrawler für die Fischerei produziert hatte.
Künftig sollen auf den P+S Werften in Stralsund und Wolgast vor allem hochwertige Spezialschiffe gebaut werden.
dapd
