Bundesarbeitsministerin: "Ich bin überzeugt, dass wir ein Gesetz brauchen" Von der Leyen hält an Frauenquote fest

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen kämpft beharrlich für eine Frauenquote in den Führungspositionen der Wirtschaft. "Ich bin überzeugt, dass wir ein Gesetz brauchen, das klarstellt, dass im Jahr 2018 in den Vorständen und Aufsichtsräten börsenorientierter Unternehmen eine Frauenquote von 30 Prozent erreicht sein sollte", sagte von der Leyen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Foto: dapd

Von der Leyen hält an Frauenquote fest

(dapd). Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen kämpft beharrlich für eine Frauenquote in den Führungspositionen der Wirtschaft. "Ich bin überzeugt, dass wir ein Gesetz brauchen, das klarstellt, dass im Jahr 2018 in den Vorständen und Aufsichtsräten börsenorientierter Unternehmen eine Frauenquote von 30 Prozent erreicht sein sollte", sagte von der Leyen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Die CDU-Politikerin betonte: "Das wäre immer noch eine Männerquote von 70 Prozent und sicher nicht der Untergang des Abendlandes." Ein Land mit einem Fachkräftebedarf wie Deutschland könne es sich einfach nicht mehr leisten, Frauen in einem solchen Ausmaß zu ignorieren.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) tritt für eine flexible Selbstverpflichtung der Wirtschaft ein. Sie hatte dafür die Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gewinnen können.

dapd