Die Betriebe im Elektrohandwerk verzeichnen volle Auftragsbücher und rechnen zum Jahresende mit weiteren Umsatzzuwächsen. Das berichtet der Zentralverband der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Grund für die gute Geschäftslage ist unter anderem die Nachfrage nach innovativer Gebäudetechnik.

Die Betriebe schätzen ihre Geschäftslage demnach "ausgesprochen positiv". Laut Konjunkturumfrage des ZVEH halten nur sieben Prozent der Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage für schlecht. Die gute Stimmung in der Branche halte bereits seit rund drei Jahren an.
Grund für die gute Geschäftslage sei der große Bedarf an innovativer Gebäudetechnik. "Energieintensive Lösungen werden sowohl von Gewerbe- als auch von Privatkunden verstärkt nachgefragt", sagt ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi. Ebenos wachse das Interesse an dezentraler Energieerzeugung und Speichertechnologie.
Fachkräftemangel bleibt ein Problem
Die Firmen rechneten zum Jahresende mit weiter steigenden Umsätzen, die das schwächere erste Quartal ausgleichen könnten. Der Großteil der Aufträge stamme von privaten und gewerblichen Kunden. Die Zahl der öffentlichen Auftraggeber sinke.
Einziges Problem bleibt der Fachkräftemangel. Die Geschäfte könnten noch besser laufen, wenn es gelänge, den Fachkräftemangel zu reduzieren. Ein Drittel der Betriebe suche Mitarbeiter. 16 Prozent der Firmen wollen mehr Mitarbeiter einstellen und nur acht Prozent planen, Leute zu entlassen. fm